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Heute jährt sich der erste Todestag von Joe Cocker

Written by Stefan. Posted in Allgemein

JoeCocker_TheLifeOfAMan_1968-2013_COVER_1500pxJoe Cocker verstarb am 22. Dezember 2014 im Alter von 70 Jahren auf seiner Mad Dog Ranch in Colorado an Lungenkrebs. Bei Freunden und Fans hinterließ  der britischen Rockstar, der unbestritten einer der herausragenden Rockmusiker seiner Generation war, eine große Lücke.

Joe Cocker veröffentlichte bis zu seinem Tod insgesamt 22 Studioalben, 10 Livealben, 68 Singles und tourte bis zuletzt immer wieder um die Welt. Für seine Verdienste um die Musik wurde er 2007 in London von der Queen mit dem Order Of The British Empire ausgezeichnet, womit er seine umfangreiche Award Sammlung, bestehend aus Grammy, ECHO, Golden Globe, BAFTA, Goldene Kamera, etlichen Grammy und Brit Award Nominierungen, einem Academy Award und einem Ehrendoktortitel der Sheffield Hallam University, um eine besonders prestigeträchtige  Anerkennung erweitern konnte. Cockers letzte Studioproduktion hatte er 2012 unter dem Titel „Fire It Up“ herausgebracht. Das Album erhielt außerordentlich positive Resonanz und erreichte Platinstatus. 2013 erschien im Oktober dazu noch die Live-DVD „Fire It Up Live“ zu seiner letzten triumphalen Tournee desselben Jahres.

Gerade erst ehrte Sony Music den großem Musiker mit der Veröffentlichung “THE LIFE OF A MAN – The Ultimate Hits (1968 – 2013)” dem ersten allumfassenden Doppel-Album mit sämtlichen Hits und Highlights seines Schaffens. Dieses bisher umfangreichste Best Of-Album beleuchtet dabei die ganze musikalische Geschichte des Ausnahmesängers mit der einprägsam-rauchigen Blues-Stimme. Von „Majorine“, der ersten, 1968 erschienenen Single aus eigener Feder bis zur Live-Version von „You Are So Beautiful“ aus seiner letzten Tournee.

Richtig ins Rampenlicht brachte Joe Cocker sein historischer und hochemotionaler Auftritt vom 17. August 1969 beim legendären Woodstock-Festival. Dieser epische Moment führte 1970 zum Auftakt der „Mad Dogs & Englishmen“ Tour und einer sich über fünf Jahrzehnte erstreckenden Karriere. Das Rolling Stone Magazin setzte ihn sogar auf die Liste der 100 größten Sänger aller Zeiten, mit dem Kommentar: “Seine erdig, kraftvolle Stimme wird für immer eine der unverkennbarsten im Rock & Roll bleiben.” Cocker verlieh vielen mit Bedacht ausgewählten Songs sein stimmliches Markenzeichen: „With A Little Help From My Friends“ (The Beatles), „Summer In The City“ (The Lovin’ Spoonful), „Many Rivers To Cross“ (Jimmy Cliff), „Have A Little Faith In Me“ (John Hiatt) oder „With A Little Help From My Friends“ (The Beatles) sind nur einige davon, deren Originalversionen er durch seine unvergleichliche Interpretation eine neue Identität als Cocker-Song verleihen konnte. Zahlreiche  Songschreiber deren Titel er für sich erwählt hat, sprachen ihm dafür öffentlich ihre Anerkennung aus.

Joe Cockers letztes offizielles posthumes Album „THE LIFE OF A MAN– The Ultimate Hits (1968 – 2013)“ ist eine Zusammenstellung herausragender Songs über zwei CDs und ein Muss für jede Musiksammlung. …der letzte Vorhang für das Werk des viel geliebten und sehnlich vermissten Künstlers Joe Cocker – seine Stimme allerdings ist und bleibt unsterblich!

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