Hessische Landes Jugend Big Band Kicks & Sticks mit dem Goethe-Institut auf Tour in Zypern und Griechenland

Written by Stefan. Posted in Allgemein

Bei den wunderschönen Ländern Zypern und Griechenland im Süden Europas denken die meisten sofort an Urlaub, Sonne und Strand. Für die 20-köpfige Big Band des Landes Jugend Jazz Orchester Hessens und dessen Bandleader Wolfgang Diefenbach ist es allerdings etwas mehr als das. Diese wurden nämlich vom 27. Juni bis zum 3. Juli 2012 vom Goethe-Institut nach Zypern und auf das griechische Festland eingeladen, um dort zwei Konzerte zum Besten zu geben. Diese Art von Veranstaltung wird vom Goethe-Institut schon seit nunmehr 27 Jahren praktiziert und soll dazu dienen, den internationalen und kulturellen Austausch zu fördern Aktive Nachwuchsförderung ist das Zauberwort dieser Tourneen. Ziel ist es u.a. dass junge Musiker einen Einblick in das manchmal harte und stressige Tourneeleben nehmen können.

Schon nach der Ankunft in Nikosia, der immer noch geteilten Hauptstadt Zyperns, bleibt den jungen Künstlern keine Zeit das wunderschöne Ambiente dieser Stadt. Für die Big Band hieß es zunächst einmal einen professionellen Soundcheck abzuliefern, um abends zum Konzert einen perfekten Klang zu gewährleisten. Danach machten einige der jungen Musiker per Straßenmusik noch Werbung für ihren Auftritt am Abend, indem sie in kleiner Besetzung mit flotten Jazzklängen die Einheimischen auf der Straße zum Tanzen animierten und das bei satten 37 Grad im Schatten.  Am Abend war dann der Sound der kompletten Big Band bei einem überwältigenden Konzert zu genießen. Das kulturell interessierte Publikum war begeistert und auch der Veranstalter war voll des Lobes. Mit ihren raffinierten Rhythmen, die teilweise auch brasilianisch angehaucht sind (die Big Band war im letzten Jahr in Brasilien auf Tour), verzauberte die hessische Jazz Jugend das Publikum. Den tosenden Applaus und die stehenden Ovationen konnte am Ende des Tages nur noch das liebevoll von den Gastgebern zubereitete südländische Essen toppen.

Nach einer sehr kurzen Nacht war am nächsten Tag leider keine Zeit zum Ausruhen. Es ging mit dem Flieger direkt weiter auf das griechische Festland nach Thessaloniki. Trotz der unerträglichen Hitze von über 40 Grad im Schatten mussten die übermüdeten jungen Musiker des Orchesters zunächst wieder ihre Instrumente stimmen und Soundcheck machen. Abends konnte die Big Band dann wieder zeigen was sie drauf hat. Das gutgelaunte griechische Publikum war von den Jazzklängen von der ersten begeistert und sparte somit auch nicht an Applaus. Ein besonderes musikalisches Schmankerl war sicherlich, dass die Vokal-Solistin der Band, Jasmine Klewinghaus, bei diesem Konzert auch ein Stück auf Griechisch zum Besten gab, was für die Griechen wie ein Bekenntnis der jungen deutschen Big Band zu einem Europa mit Griechenland war.

Am letzten Tag der Reise konnten sich die jungen Musiker dann endlich dass wohl verdiente Bad im Meer gönnen und in Ruhe die zweitgrößte Stadt Griechenlands, Thessaloniki, besichtigen. Der Gründer, Bandleader und musikalische Leiter des Landes Jugend Jazz Orchesters Hessen, Wolfgang Diefenbach, war ebenfalls zufrieden und stolz auf seine begabte Truppe. Für ihn war die Tournee auf allen Ebenen ein voller Erfolg. Auch die Mitglieder der Hessischen Landes Jugend Big Band „Kicks & Sticks“ ziehen ein positives Resümee aus der Reise in den Süden Europas. Es habe sie noch mehr zusammengeschweißt und diese Harmonie könne durchaus bei ihren Stücken herausgehört werden, schwärmt der deutsche Jazz Nachwuchs. Auch wenn es ab und an sehr stressig war, so wirken die positiven Eindrücke doch stärker.

Die Gastfreundschaft der Menschen in Zypern und Griechenland, die zwei gelungenen Auftritte in wunderschönem Ambiente und vor allem das Lächeln des begeisterten Publikums gaben den jungen Musikern in jedem Fall die Energie, die sie brauchten, um die Konzerte bei mehr als schweißtreibenden Temperaturen durchzuhalten. Abschließend bleibt nur noch zu sagen, dass es ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten war, das hoffentlich bald wiederholt wird.

Eine ausführliche TV-Reportage von RheinMain TV finden sie in der Mediathek des Senders: http://www.rheinmaintv.de/Mediathek-Kultur.html

Claudia Jung und ihr ganz eigener Masterplan

Written by Stefan. Posted in Allgemein

„Alles nach Plan?“, fragt Claudia Jung mit ihrem neuen Albumtitel, wobei hier schon der augenzwinkernde Grundtenor des neuen Tonträgers zu Tage tritt.

Denn wer hat sein Leben schon immer komplett im Griff? Claudia Jung weiß aus eigener Erfahrung um die schiere Unmöglichkeit, immer alles genau nach Plan laufen zu lassen. Trotzdem verfolgt sie ihre Vorhaben gradlinig und verfügt über Durchsetzungsvermögen sowie sehr viel Energie, beides sind Voraussetzungen für den Erfolg als Sängerin wie auch als Abgeordnete im Bayrischen Landtag. Alles was Claudia Jung tut, macht sie mit ganzem Einsatz und Leidenschaft.

Das Jungsche Lebensgefühl und ihre Charaktereigenschaften finden sich auch immer wieder in ihren Songs wieder. Es ist die Ehrlichkeit in den Liedern wie in der persönlichen Haltung, die die Menschen an ihr so schätzen. Bei dem Album „Alles nach Plan?“ hatte Claudia Jung vom Start weg die Zügel mit in der Hand. „Die Songs sind zum größten Teil nach meinen Themenvorschlägen entstanden“, erklärt Claudia Jung die Entstehung des Albums. „Viele Kompositionen entstanden im Team um meinen Mann Hans Singer und André Stade, wobei textlich auch meine Freundin Isabell Varell sowie Dr. Bernd Meinunger und Edith Jeske Hand an die Songs gelegt haben. Noch nie habe ich mich so früh und intensiv eingebracht. Ich bin gerade auch deshalb rundum zufrieden und stolz auf das Ergebnis.“ Veröffentlicht wird das Album „Alles nach Plan?“ am 1. Juni 2012.

Max von Milland – Ein Südtiroler Songschreiber vor dem Durchbruch

Written by Stefan. Posted in Allgemein

Max von Milland (26) ist ein junger Songschreiber aus Südtirol. Und wie es für gute Songschreiber üblich ist, verarbeitet er seine persönlichen Gedanken und Gefühle in bewegenden und ehrlichen Melodien.

Das alles tut er – und das ist mutig und neu – in Südtiroler Mundart. Sein Motto hierzu ist „…wenn innendrinn donn woasch, bei dir isch olls ok, donn bisch du a schun aufn richtigen Weg…“ Die Liebe zur Heimat und zum Tiroler Dialekt ist in jedem Song Max von Millands erfahrbar und es ist schwer, sich, trotz der manchmal nicht ganz einfachen Verständlichkeit der Lyrics, der ganz eigenen Atmosphäre der Songs zu entziehen. „Keine andere Sprache kann Empfindungen so ehrlich und unverstellt wiedergeben wie die eigene Muttersprache“, erläutert der in Berlin Politologie studierende Musiker sein Credo.

Musikalisch ist Max von Milland in der Pop- und Indiewelt zu Hause. Er ist laut eigener Aussage von Künstlern wie Jack Johnson, Kings of Leon oder The Beatles beeinflusst. Und genau wie seine großen Vorbilder schafft er es mit seinen Melodien den Zuhörer binnen Sekunden zu fesseln, ihn an der Hand zu nehmen und in seinen ureigenen musikalischen Kosmos zu entführen. Produzent der Musik von Max von Milland ist übrigens kein Geringerer als Olaf Opal, der schon für The Notwist, Juli, Madsen und die Sportfreunde Stiller an den Reglern saß. Im Juni wurde die erste Single mit dazugehörigem Video veröffentlicht.

Das Debüt-Album „Woher i eigentlich kimm“ erscheint am 25. Januar 2013 bei Wildwchsel/Universal Music.

 

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