Zum Gedenken an Ludwig Hirsch, das Live-Album zur „VIELLEICHT zum letzten Mal-Tournee“

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Am 24. November 2011 nahm sich Ludwig Hirsch das Leben, kurz vorher war er noch auf der „VIELLEICHT zum letzten Mal -Tour“, mit der er sich von der Bühne verabschieden wollte. Anlässlich des einjährigen Todestages wird nun dieses wunderbare Live- Konzert, aufgenommen während der „VIELLEICHT zum letzten Mal“-Tour 2010/2011“, veröffentlicht.

Ludwig Hirsch war im Grunde der „typische“ Wiener und hat mit dem Kennenlernen seines Entdeckers Karl Scheibmaier, der seine künstlerische Laufbahn bis zum Schluss leitete, schon mit seiner ersten LP 1978 „Dunkelgraue Lieder“, nicht nur seine Plattenfirma mit seinem enormen Verkaufserfolg verblüfft, sondern auch ein Publikum, das Solches seit Nestroys Zeiten nicht mehr von einem Wiener gewohnt war. Ludwig Hirsch hat sich im Laufe seines Lebens nicht nur als einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Liederschreiber manifestiert, sondern ist auch seinem Beruf als Schauspieler treu geblieben.

Ludwig Hirsch war ein Geschichtenerzähler; seine Geschichten handeln von „dunkelgrauen“ Begebenheiten in und um Wien, von „Großen schwarzen Vögeln“, „Zartbitteren Geschichten“, er flog „Bis zum Himmel hoch“ und „Bis ins Herz“, er erzählte Geschichten von „Traurigen Indianern und unfreundlichen Kellnern“, umgab sich mit „Landluft“, eine kurze „Liebestolle“ Phase folgte, „in meiner Sprache“ begab er sich dann auf eine besonders erfolgreiche Tournee, „Gottlieb“ führte ihn an die Wurzeln seiner Kindheit, mit „Tierisch“ konnte er seine Liebe nicht nur zu Wölfen, sondern auch anderem Getier zum Ausdruck bringen und „Perlen“ sind eben ganz einfach Perlen….

Ludwig Hirsch galt mit seinen kritischen, makaber-morbiden Texten als einer der bedeutendsten Interpreten des Austropop und als einer der größten Poeten Österreichs

GREGORIAN Album „EPIC CHANTS“ steigt in die Top Ten ein

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Das neue GREGORIAN Album “Epic Chants” steigt auf einem sensationellen 9. Platz in die die deutschen Media Control Charts ein. .Am 14. September 2012 erschien unter dem Titel „Epic Chants“ das neue GREGORIAN Album, das die besten Songs aus den größten Filmhits präsentiert. GREGORIAN ist ein äußerst erfolgreiches Musikkonzept. Die bisher veröffentlichen Tonträger wurden in den letzten zehn Jahren weltweit fast 6 Millionen Mal verkauft. Die gleichnamige internationale Tour zum Album startet Anfang 2013 – in Deutschland sind GREGORIAN ab dem 12.02.2013 live zu erleben. Ein besonderes Highlight des Albums ist die Eigenkomposition „World Without End“.

Inspiriert von dem historischen Roman „Die Tore der Welt“ von Ken Follett ist Frank Peterson und seinem Kreativteam ein wahres Meisterwerk gelungen. Am 29. September werden GREGORIAN in der Sporthalle Hamburg im Vorfeld des Boxkampfes von Jack Culcay, genannt „Golden Jack“, gegen den Briten Mark Thompson auftreten. GREGORIAN wird im Rahmen der Veranstaltung für Jack Culcay einlaufen und den besagten Song „World Without End“ aus dem neuen Album „Epic Chants“ präsentieren. Der Boxevent wird von der ARD ab 22:15 Uhr live übertragen.

Neues GREGORIAN-Album „Epic Chants“ erscheint am 14.09.2012

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Am 14. September 2012 erscheint unter dem Titel „Epic Chants“ das neue GREGORIAN Album und präsentiert die besten Songs aus den größten Filmhits. Seit 2011 bringen GREGORIAN jährlich ein neues Album heraus. Die bisher veröffentlichen Tonträger wurden in den ersten zehn Jahren des Musikprojekts weltweit fast 6 Millionen Mal verkauft. Die gleichnamige internationale Tour zum Album startet Anfang 2013 – in Deutschland sind GREGORIAN ab dem 12.02.2013 live zu erleben.

Einmal im Jahr durchstreift Frank Peterson seine umfangreiche Musiksammlung, um auf die Suche nach neuem Repertoire zu gehen. Denn um die Songs für ein Projekt wie Gregorian auszuwählen, braucht es viel Fingerspitzengefühl und Inspiration. „Nicht jeder Song eignet sich für die Gregorianische Tonskala“, erklärt er, „daher muss man bei der Auswahl für Gregorian sehr sorgfältig sein.“ Umso glücklicher kann man sein, dass das immens große Repertoirewissen Petersons unerschöpflich scheint, und dass seinem Einfallsreichtum keine Grenzen gesetzt sind.

Die neue  CD „Epic Chants“ ist eine Art Verneigung an die größten Komponisten der Filmmusik. GREGORIAN präsentieren die besten Songs aus den größten Filmhits. Musik aus Filmklassikern wie „Batman Forever“, „Gegen jede Chance“, „Titanic“, „Unten am Fluss“ oder „James Bond – Leben und Sterben lassen“. Ein besonderes Highlight ist die Eigenkomposition „World Without End“. Inspiriert von dem historischen Roman „Die Tore der Welt“ von Ken Follett ist Frank Peterson und seinem Kreativteam wieder ein wahres Meisterwerk gelungen.

 

 

 

Die Priester mit neuem Album „Rex Gloriae“

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Der musikbegeisterte Abtprimas Dr. Notker Wolf in Rom und der Zisterzienser Mönch Karl Wallner vom Stift Heiligenkreuz hatten im Jahr 2011 die Idee, den Menschen, Gott über modern produzierte Musik näherzubringen, die ihre Wurzeln in der kirchlichen Tradition nicht verleugnet. Es sollte dabei musikalisch wie textlich ein moderner, ein anderer Weg gegangen werden. Sie suchten dafür geeignete Sänger und Persönlichkeiten, die sie kurze Zeit später in Pater Vianney Meister, Abt Rhabanus Petri und dem Diözesanpriester aus Wien Andreas Schätzle fanden. Drei Priester, deren Alltag von Gebet und kirchlicher Arbeit geprägt ist, und deren Herzen für Musik und das Singen schlagen. Das Musikprojekt „Die Priester“ war geboren!

Über 100.000 verkaufte CDs und eine ausverkaufte Kirchentournee belegen heute, dass die Menschen diese Form spiritueller Popmusik mit großer Begeisterung angenommen haben. Die Erlöse aus dem Projekt kommen dabei guten Zwecken zugute. Vom Album „Spiritus Dei“ flossen 50 Cent jedes verkauften Tonträgers einem Heim für Waisenkinder in Tansania im Mazizi Village – Bagamoyo zu. Dort leben derzeit 79 Kinder in einem armseligen Asyl in Dar Es Salaam. Ihnen und etwa 60 Kindern aus der Umgebung – darunter Waisen, Straßenkinder, prostituierte Mädchen, Aidskranke – wird das Geld nun helfen.

Durch die positive Resonanz und dem Spaß am Musizieren inspiriert und motiviert sind die Priester auch in diesem Jahr wieder ins Studio gegangen, um zusammen mit Produzent Thorsten Brötzmann ein neues Album aufzunehmen. Das Werk trägt den Titel „Rex Gloriae“ und führt das in kirchliche Traditionen eingebettete innovative Musikkonzept mutig voran. Werke und Gesänge geistlichen Ursprungs lösen sich dabei immer wieder mit weltlichen Melodien ab. So wird auch auf „Rex Gloriae“ wieder archaisch und modern gleichermaßen ein eigener Stil in deutscher wie lateinischer Sprache kreiert.

Der Tonträger trägt konzeptionell eine mehr mystisch-religiöse Handschrift als sein Vorgänger „Spiritus Dei“. Die Musik der Priester dringt in Kopf und Herz zugleich, spendet Trost und Zuversicht, sendet göttliche Symbolik. Die Musik der Priester bedient sich dabei auch weiterhin aus über 1200 Jahren Musikgeschichte – da prallen komplexe Polyrhythmen auf schwebende gregorianische Choräle und mächtige Orffsche Klangkonstruktionen auf moderne Dance-Beats. Mutige Kombinationen, die für die Ohren etwas völlig Neues sind, ohne die Hörgewohnheiten zu überfordern.

Landesjugendjazzorchester Hessen überzeugt beim Rheingau Musik Festival mit Weltstar James Morrison

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Am 5. August 2012 kam es auf der Bühne im Kurpark Wiesbaden zu einem denkwürdigen Konzert des Landesjugendjazzorchesters Hessen. Kein Geringerer als Multi-Instrumentalist und Jazz-Weltstar James Morrison kam auf Einladung des Orchesterleiters Wolfgang Diefenbach direkt aus seiner Heimat Australien, um mit der Jugend Big Band „Kicks & Sticks“ und dem dazugehörigen neuen Vocal Ensemble den „Kicks & Sticks Voices“ ein umjubeltes Konzert zu zelebrieren. Satter Sound, ein extrem vielseitiges Repertoire und unterschiedlichste Stilrichtungen sind seit je her das musikalische Konzept des Landesjugendjazzorchesters Hessen.  In Kombination mit dem mehrstimmigen und enormen klanglichen Spektrum der hauseigenen Vocal-Group bringt Wolfgang Diefenbach nicht nur einen neuen Sound und noch mehr Dynamik auf die Bühne, sondern zelebriert ein echtes Revival der Big Band Vocal-Group. Anlass genug für James Morrison, unter anderem sein eigenes Arrangement „Enchanted“ für Big Band und Vokalensemble mitzubringen und aufzuführen.

James Morrison ist eine wahrhaft schillernde Figur im Jazz Establishment, der in seiner Freizeit auch mal gerne Autorennen fährt. Er spielt eine Vielzahl von Instrumenten wie Trompete, Posaune, Euphonium, Flügelhorn, Saxophon sowie Klavier und das im fliegenden Wechsel. Seit 1997 darf sich Morrison auch Sir James nennen. Sein Heimatland ehrte ihn im Jahr 2000 mit dem Auftrag, die Fanfare zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Sydney zu komponieren und vor einem Millionenpublikum aufzuführen.

 „Ich habe den Kontakt zu James Morrison schon sehr lange, konnte aber – auch aus finanziellen Gründen – nie eine Zusammenarbeit mit ihm verwirklichen“, so Diefenbach. „Auch der Eindruck, den unser Orchester auf der Australien Tournee des Jahres 1992 hinterlassen hat, war schließlich recht nützlich, Morrison zu überzeugen, ein Konzert mit uns zu spielen. Er hat in Australien ganz neue Akzente in der Ausbildung junger Musiker geschaffen, die ich sehr gut finde. Daher hegte ich schon lange den Wunsch, ihn als Dozenten zu unseren Arbeitsphasen zu holen und ihn bei meinen Spezialkonzerten „Jazz At The Philharmonic“ einzusetzen. Dies wird nun endlich in die Tat umgesetzt, was mich sehr stolz macht.“

 Es ist Diefenbachs Zielsetzung, immer wieder große Stars der internationalen Jazzszene mit den jungen Jazzmusikern in Kontakt zu bringen und zusammen konzertieren zu lassen. Denn wer könnte dem Jazznachwuchs mehr Inspiration geben, als die ganz Großen des Genres. Das Landesjugendjazzorchester Hessen legte sich dementsprechend ins Zeug und zeigte live offensichtliche Spielfreude verbunden mit ihrem gewohnt perfektem Zusammenspiel. Doch auch solistische Glanzstücke wie die Trompetenimprovisationen von Felix Blum (1. Trompete) belegten die außergewöhnliche Klasse der Big Band. James Morrison fühlte sich in diesem musikalischen Umfeld jedenfalls bestens aufgehoben und zollte den Musikern der Big Band auf der Bühne jede Menge Lob und Anerkennung.

 Das Repertoire des Konzertes führte das Publikum von gängigen Jazzstandards wie „Sing, sing, sing“ oder „All of me“, zu polyrhythmischen südamerikanisch inspirierten Jazz-Stücken hin zu anspruchsvollen Kompositionen aus der Feder Morrisons, der als Multi-Instrumentalist übrigens alle Instrumente für sein letztes Studioalbum selbst eingespielt hat und dafür den humorigen Titel als »Beste Big Band der Welt« verliehen bekam.

Die gut 1000 Zuschauer im Wiesbadener Kurpark werden dieses Konzert ohne Frage als etwas ganz Besonderes in Erinnerung behalten und belohnten alle Mitwirkenden am Ende mit stehenden Ovationen.

 Anbei ein Bericht über das LJJO zum Konzert mit James Morrison auf rheinmaintv: http://ww.kewego.at/video/40bc0211caas.html

Ex Münchener Freiheit Sänger Stefan Zauner mit Solo-Album „Zeitgefühl“

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Ist das nicht…? Ja, das ist er! STEFAN ZAUNER, der Sänger der Band MÜNCHENER FREIHEIT. Jetzt ist er  solo unterwegs! Kein großer Tourbus, kein großes Gepäck, nur große Lust etwas Neues auszuprobieren.

Nach über 30 Jahren MÜNCHENER FREIHEIT nimmt er sich die Freiheit einfach nur STEFAN ZAUNER zu sein. Auf seinem Solo-Album. „Zeitgefühl“ fand er nach der Trennung von seiner Band Raum und Zeit eigene Songideen zu verwirklichen. Unverwechselbar bleibt dabei seine Stimme. Sanft, schmeichelnd, verträumt…

Doch ganz verleugnen kann STEFAN ZAUNER seine musikalische Vergangenheit natürlich nicht, wo er doch über Jahrzehnte Hauptkomponist und Produzent der FREIHEIT war. Und so kommen einem doch unterschwellig  wieder all´ die großen Hits wie „Ohne dich (schlaf´ ich heut´ Nacht nicht ein), „So lang man Träume noch leben kann“, „Tausendmal Du“ und viele andere ins Bewusstsein, die eindrucksvoll belegen, dass STEFAN ZAUNER ein wichtiges Stück deutscher Popgeschichte ist. Das geht soweit, dass STEFAN ZAUNER seinerzeit selbst von den Fantastischen Vier zur Zusammenarbeit ins Studio geholt wurde. Er hat den einzigartigen Rock-Sound der MÜNCHENER FREIHEIT mit seinen wunderschönen, einprägsamen  Chören geprägt und es steht außer Frage, dass selbige auch auf dem Solo-Album eine gewichtige Rolle spielen. Markenzeichen bleibt Markenzeichen…

Die Liebe im Wandel eines Lebens ist auf seinem Solo-Album zentrales Thema. Vom ersten Song, der unglaublich schönen und hymnisch angelegten Liebesballade „Liebe besiegt die Zeit“ weiter zu dem nostalgie-versprühenden Titel „Wunderbar“, über „Tick Tack“ – einen richtig tollen Ohrwurm im 80er-Style, den er, ebenso wie einen weiteren Song der CD mit seiner Duett-Partnerin Petra Manuela eingesungen hat – bis hin zu weiten orchestralen Sounds bei „Du bist einfach da“. Vielseitigkeit und eine gewisse kreative Verspieltheit sind Trumpf auf „Zeitgefühl“. Und so nimmt es nicht Wunder, dass auf rockig-poppige Klänge ein Swing wie „Eine Welt, die es nicht gibt“ folgt, der nonchalant von erdig-bluesigen Rhythmen, hier im Song „Blues“, abgelöst wird. Man fühlt sich ein bisschen an die Experimentierfreudigkeit der Beatles auf dem Album „Sgt. Pepper’s Lonley Hearts Club Band“ erinnert.

STEFAN ZAUNER vermischt gekonnt moderne Popmusik mit jedwedem musikalischem Genre, ohne dabei das eigentliche Wesen des Songs aus den Augen zu verlieren. Eine Kunst, die nur die ganz großen Songschreiber beherrschen. Denn egal was auch passiert, man fühlt sich durch die klar erkennbare Handschrift des Komponisten in der Musik geborgen. Da ist es nicht wichtig, ob die Songs fröhlich, traurig, mutig oder verzagt daherkommen, man fühlt sich verstanden und gefangen in einer Zeitlosigkeit, die im Grunde nahezu jedes Zeitgefühl sprengt. Nichtsdestotrotz heißt das Album „Zeitgefühl“ und ist in seiner ganzen Aura schön wie ein Kalender. Dieser Kalender hat glücklicherweise sogar 14 Monate…

Hessische Landes Jugend Big Band Kicks & Sticks mit dem Goethe-Institut auf Tour in Zypern und Griechenland

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Bei den wunderschönen Ländern Zypern und Griechenland im Süden Europas denken die meisten sofort an Urlaub, Sonne und Strand. Für die 20-köpfige Big Band des Landes Jugend Jazz Orchester Hessens und dessen Bandleader Wolfgang Diefenbach ist es allerdings etwas mehr als das. Diese wurden nämlich vom 27. Juni bis zum 3. Juli 2012 vom Goethe-Institut nach Zypern und auf das griechische Festland eingeladen, um dort zwei Konzerte zum Besten zu geben. Diese Art von Veranstaltung wird vom Goethe-Institut schon seit nunmehr 27 Jahren praktiziert und soll dazu dienen, den internationalen und kulturellen Austausch zu fördern Aktive Nachwuchsförderung ist das Zauberwort dieser Tourneen. Ziel ist es u.a. dass junge Musiker einen Einblick in das manchmal harte und stressige Tourneeleben nehmen können.

Schon nach der Ankunft in Nikosia, der immer noch geteilten Hauptstadt Zyperns, bleibt den jungen Künstlern keine Zeit das wunderschöne Ambiente dieser Stadt. Für die Big Band hieß es zunächst einmal einen professionellen Soundcheck abzuliefern, um abends zum Konzert einen perfekten Klang zu gewährleisten. Danach machten einige der jungen Musiker per Straßenmusik noch Werbung für ihren Auftritt am Abend, indem sie in kleiner Besetzung mit flotten Jazzklängen die Einheimischen auf der Straße zum Tanzen animierten und das bei satten 37 Grad im Schatten.  Am Abend war dann der Sound der kompletten Big Band bei einem überwältigenden Konzert zu genießen. Das kulturell interessierte Publikum war begeistert und auch der Veranstalter war voll des Lobes. Mit ihren raffinierten Rhythmen, die teilweise auch brasilianisch angehaucht sind (die Big Band war im letzten Jahr in Brasilien auf Tour), verzauberte die hessische Jazz Jugend das Publikum. Den tosenden Applaus und die stehenden Ovationen konnte am Ende des Tages nur noch das liebevoll von den Gastgebern zubereitete südländische Essen toppen.

Nach einer sehr kurzen Nacht war am nächsten Tag leider keine Zeit zum Ausruhen. Es ging mit dem Flieger direkt weiter auf das griechische Festland nach Thessaloniki. Trotz der unerträglichen Hitze von über 40 Grad im Schatten mussten die übermüdeten jungen Musiker des Orchesters zunächst wieder ihre Instrumente stimmen und Soundcheck machen. Abends konnte die Big Band dann wieder zeigen was sie drauf hat. Das gutgelaunte griechische Publikum war von den Jazzklängen von der ersten begeistert und sparte somit auch nicht an Applaus. Ein besonderes musikalisches Schmankerl war sicherlich, dass die Vokal-Solistin der Band, Jasmine Klewinghaus, bei diesem Konzert auch ein Stück auf Griechisch zum Besten gab, was für die Griechen wie ein Bekenntnis der jungen deutschen Big Band zu einem Europa mit Griechenland war.

Am letzten Tag der Reise konnten sich die jungen Musiker dann endlich dass wohl verdiente Bad im Meer gönnen und in Ruhe die zweitgrößte Stadt Griechenlands, Thessaloniki, besichtigen. Der Gründer, Bandleader und musikalische Leiter des Landes Jugend Jazz Orchesters Hessen, Wolfgang Diefenbach, war ebenfalls zufrieden und stolz auf seine begabte Truppe. Für ihn war die Tournee auf allen Ebenen ein voller Erfolg. Auch die Mitglieder der Hessischen Landes Jugend Big Band „Kicks & Sticks“ ziehen ein positives Resümee aus der Reise in den Süden Europas. Es habe sie noch mehr zusammengeschweißt und diese Harmonie könne durchaus bei ihren Stücken herausgehört werden, schwärmt der deutsche Jazz Nachwuchs. Auch wenn es ab und an sehr stressig war, so wirken die positiven Eindrücke doch stärker.

Die Gastfreundschaft der Menschen in Zypern und Griechenland, die zwei gelungenen Auftritte in wunderschönem Ambiente und vor allem das Lächeln des begeisterten Publikums gaben den jungen Musikern in jedem Fall die Energie, die sie brauchten, um die Konzerte bei mehr als schweißtreibenden Temperaturen durchzuhalten. Abschließend bleibt nur noch zu sagen, dass es ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten war, das hoffentlich bald wiederholt wird.

Eine ausführliche TV-Reportage von RheinMain TV finden sie in der Mediathek des Senders: http://www.rheinmaintv.de/Mediathek-Kultur.html

Claudia Jung und ihr ganz eigener Masterplan

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„Alles nach Plan?“, fragt Claudia Jung mit ihrem neuen Albumtitel, wobei hier schon der augenzwinkernde Grundtenor des neuen Tonträgers zu Tage tritt.

Denn wer hat sein Leben schon immer komplett im Griff? Claudia Jung weiß aus eigener Erfahrung um die schiere Unmöglichkeit, immer alles genau nach Plan laufen zu lassen. Trotzdem verfolgt sie ihre Vorhaben gradlinig und verfügt über Durchsetzungsvermögen sowie sehr viel Energie, beides sind Voraussetzungen für den Erfolg als Sängerin wie auch als Abgeordnete im Bayrischen Landtag. Alles was Claudia Jung tut, macht sie mit ganzem Einsatz und Leidenschaft.

Das Jungsche Lebensgefühl und ihre Charaktereigenschaften finden sich auch immer wieder in ihren Songs wieder. Es ist die Ehrlichkeit in den Liedern wie in der persönlichen Haltung, die die Menschen an ihr so schätzen. Bei dem Album „Alles nach Plan?“ hatte Claudia Jung vom Start weg die Zügel mit in der Hand. „Die Songs sind zum größten Teil nach meinen Themenvorschlägen entstanden“, erklärt Claudia Jung die Entstehung des Albums. „Viele Kompositionen entstanden im Team um meinen Mann Hans Singer und André Stade, wobei textlich auch meine Freundin Isabell Varell sowie Dr. Bernd Meinunger und Edith Jeske Hand an die Songs gelegt haben. Noch nie habe ich mich so früh und intensiv eingebracht. Ich bin gerade auch deshalb rundum zufrieden und stolz auf das Ergebnis.“ Veröffentlicht wird das Album „Alles nach Plan?“ am 1. Juni 2012.

Max von Milland – Ein Südtiroler Songschreiber vor dem Durchbruch

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Max von Milland (26) ist ein junger Songschreiber aus Südtirol. Und wie es für gute Songschreiber üblich ist, verarbeitet er seine persönlichen Gedanken und Gefühle in bewegenden und ehrlichen Melodien.

Das alles tut er – und das ist mutig und neu – in Südtiroler Mundart. Sein Motto hierzu ist „…wenn innendrinn donn woasch, bei dir isch olls ok, donn bisch du a schun aufn richtigen Weg…“ Die Liebe zur Heimat und zum Tiroler Dialekt ist in jedem Song Max von Millands erfahrbar und es ist schwer, sich, trotz der manchmal nicht ganz einfachen Verständlichkeit der Lyrics, der ganz eigenen Atmosphäre der Songs zu entziehen. „Keine andere Sprache kann Empfindungen so ehrlich und unverstellt wiedergeben wie die eigene Muttersprache“, erläutert der in Berlin Politologie studierende Musiker sein Credo.

Musikalisch ist Max von Milland in der Pop- und Indiewelt zu Hause. Er ist laut eigener Aussage von Künstlern wie Jack Johnson, Kings of Leon oder The Beatles beeinflusst. Und genau wie seine großen Vorbilder schafft er es mit seinen Melodien den Zuhörer binnen Sekunden zu fesseln, ihn an der Hand zu nehmen und in seinen ureigenen musikalischen Kosmos zu entführen. Produzent der Musik von Max von Milland ist übrigens kein Geringerer als Olaf Opal, der schon für The Notwist, Juli, Madsen und die Sportfreunde Stiller an den Reglern saß. Im Juni wurde die erste Single mit dazugehörigem Video veröffentlicht.

Das Debüt-Album „Woher i eigentlich kimm“ erscheint am 25. Januar 2013 bei Wildwchsel/Universal Music.

 

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