Sparks brillieren mit ihrem Musical Film „Annette“

Written by Stefan Kahe. Posted in Allgemein, Pop

Für ihr Album zum Musical-Film „Annette“ mischen die amerikanischen Art-Pop-Pioniere SPARKS ihren legendären Sound mit neuen Farben und präsentieren eine große Elektro-Pop-Oper. Das Album ist ein Beleg für die Innovationskraft des Duos, der Brüder Russell und Ron Mael, die auch nach über fünf Jahrzehnten auf der Bühne und 25 Alben noch voller Tatendrang stecken.

Ursprünglich hatten Sparks „Annette“ als ein Konzeptalbum geplant und geschrieben. Nach einem Treffen mit dem französischen Regisseur Leos Carax im Jahr 2013 ist daraus allerdings ein Musical-Film entstanden. Die Texte für die 15 Songs dieses einmaligen Gesamtkunstwerks wurden von SPARKS zusammen mit Regisseur Leos Carax geschrieben. Als Gastsänger sind die Hauptdarsteller des Films – Oscar-Gewinnerin Marion Cotillard, Adam Driver und Big Bang Theory-Star Simon Helberg – auf dem Album zu hören.

Über diese außergewöhnliche Zusammenarbeit sagen SPARKS: „Ursprünglich hatten wir „Annette“ als ein neues Sparks-Album konzipiert, das eine zusammenhängende Geschichte erzählt, die aus drei Hauptfiguren und einem Ensemble besteht, das klein genug ist, um diese „Oper“ auch live auf Tournee zu präsentieren. Die Musik und die Texte des Albums waren eigentlich schon fertig, als es mit dem Projekt erst richtig losgehen sollte. Wir hatten Leos [Carax] in Cannes getroffen und fühlten direkt eine große Verbundenheit, also schickten wir ihm die Musik von „Annette“ zu ohne irgendetwas zu erwarten und einfach um ihm zu zeigen, was Sparks gerade macht. Und siehe da, er antwortete, dass ihm das Album wirklich sehr gefiele und er es gerne als sein nächstes Projekt in Betracht ziehen würde.  Wir waren total überrascht und hocherfreut über seine Reaktion. Als Fans von Leos Arbeit zu erfahren, dass er bei einem Film von uns Regie führen würde, hätten wir uns nicht träumen lassen.“

Annette-Regisseur Leos Carax fügt hinzu: „Ich entdeckte Sparks, als ich etwa 14 war – ich habe das Album „Propaganda“ in einem kleinen Plattenladen in La Défense [Paris] gestohlen, weil mir das Cover so gefiel. Nicht lange danach sah ich sie live im Olympia in Paris. „Propaganda“ und das Folgealbum „Indiscreet“ sind seitdem Teil meines Lebens. Ihre Songs gehören zu den fröhlichsten Liedern, die ich kenne, obwohl sie stellenweise auch sehr ergreifend sind.  Für mich ist die Musik von Sparks wie ein Zuhause aus der Kindheit, aber eines ohne Geister. Ohne sie hätte ich nie gemacht, wovon ich seit meinen Anfängen im Film geträumt habe: einen „Film in Musik“.“

„Annette“ ist der erste englischsprachige Film von Regisseur Leos Carax und der Eröffnungsfilm der diesjährigen 74. Filmfestspiele von Cannes.

Synopsis:

Heutiges Los Angeles. Henry ist ein freimütiger Stand-Up-Comedian, Ann eine weltberühmte Sängerin. Sie sind ein glückliches Promi-Paar, das im Scheinwerferlicht lebt, aber ihre Welt wird durch die Geburt ihres ersten Kindes, Annette, auf den Kopf gestellt. Ein geheimnisvolles kleines Mädchen mit einem außergewöhnlichen Schicksal. 

Helmut Lotti mit neuem Album „Italian Songbook“

Written by Stefan Kahe. Posted in Allgemein

Wie immer drückt Helmut dem Album auch mit einem eigenen Song seinen Stempel auf. Inspiriert von italienischer Fröhlichkeit, der italienischen Folklore und Dean Martin, komponierte und schrieb Lotti die schwungvolle und lustige „Tarantella“, beeinflusst von dem italienischen Volkstanz, der oft auf Hochzeiten zu hören ist. Schauen Sie sich The Godfather an! Den Song gibt es in deutscher und englischer Sprache.

In seiner über 30-jährigen Karriere hat Helmut Lotti fast alles gesungen, was man singen kann: Holländisches Varieté und Rock, klassische Musik, afrikanische, lateinamerikanische und russische Musik, Elvis-Songs, Pop-Klassiker, Swing, Soul und amerikanische Standards. Und das alles mit seinem Goldenen Symphonieorchester. So ziemlich alles, was Helmut sang, wurde zu Gold oder Platin, sowohl im In- als auch im Ausland. Momentan steht der Zähler bei mehr oder weniger 14 Millionen verkauften Alben. Er ist somit einer der erfolgreichsten Crossover-Künstler überhaupt.

Helmut liebt schon seit frühester Kinder italienische Lieder, die mit ihren großen Melodien sonnendurchflutete italienische Lebensfreude, viel Gefühl und Leidenschaft versprühen. Durch seine von der klassischen Musik geprägten Kindheit kam Helmut schon sehr frühmit der italienischen Kultur in Berührung. Viele italienische Songs und Traditionals hatte er damals auch durch Versionen von, von ihm hochgeschätzten Künstlern wie Dean Martin und Elvis Presley kennengelernt, die auch Songs wie „O Sole Mio“ und „Torna A Surriento“ auf Englisch gesungen haben.

Mit seinem aktuellen Album „Italian Songbook“ erfüllt Helmut sich einen lang gehegten Jugendtraum. „Wenn ich diese Lieder singe, sehe ich Bilder und fühle Erinnerungen an Italien vor mir: Bilder vom Mittelmeer, von den Fundamenten unserer Zivilisation, von schönen alten Gebäuden und Museen, von Weinbergen in der Toskana, von großartiger hausgemachter Pasta und von heißblütigen Tarantella-Bands“, schwärmt Helmut.Produziert wurde das Meisterwerk von seinem Freund Walter De Loose, der seit über dreißig Jahren Songs und Demoaufnahmen für ihn macht, seinem ausführenden Produzenten und Manager Piet Roelen und von ihm selbst.

„Italian Songbook“ besteht aus einer Sammlung italienischer Hits, die Helmut auf seine eigene romantische Art interpretiert, wie immer arrangiert für ein großes Orchester. Und wie immer ist die musikalische Auswahl sehr vielfältig und überraschend. Dennoch gibt es einen klaren roten Faden, der sich durch das Album zieht: die Melodie. Helmut zeichnet sich darin aus, reiche Melodien zu suchen, zu finden und zu singen, und Italien hat mit seiner Liebe zum Bel Canto ganz sicher die reichsten Melodien von allen.

Helmut besinnt sich auf das, was er selbst gerne hört. „Io Che Non Vivo“ zum Beispiel ist die Originalversion von „You Don’t Have To Say You Love Me“, ein Song, den Helmut schon als Kind zu einer Elvis Presley-Aufnahme mitgesungen hat. Ebenso sind Hits aus den 60er und 70er Jahren von Tom Jones und Shirley Bassey, wie „I Who Have Nothing“ (Uno Dei Tanti), „This Is My Life“ (La Vita) und „Never Never Never“ (Grande Grande Grande) in der Originalsprache Italienisch, hier mit Arrangements, zu genießen, die ihren Inhalt perfekt zur Geltung bringen. 1964 schrieb Bobby Solo, die italienische Antwort auf Elvis Presley, mit dem Lied „Una Lacrima Sul Viso“ Musikgeschichte. Zusammen mit dem Orchestrator Walter De Loose verwandelte Helmut es in eine langsame, sinnliche und intime Ballade.

Wegen seiner Liebe zu Golden Oldies und frivolen Crooner-Songs entschied sich Helmut, auch eine zweisprachige Version des Fünfziger-Jahre-Hits „Piccolissima Serenata“ aufzunehmen. Und im hypnotisierenden „Al Di Là“ ist der warmherzige Crooner Helmut Lotti allgegenwärtig: Hier klingt Helmut wie ein originelles Cross-Over zwischen Elvis Presley und Frank Sinatra, nur auf Italienisch.

Natürlich darf auch die traditionelle Musik auf dem Album nicht fehlen. Helmut singt „Torna A Sorriento“, „’O Marenariello“ und „La Spagnola“, drei berühmte neapolitanische Lieder, mit Gitarre, Akkordeon und Mandoline in einem folkloristischen, romantischen Arrangement. Weniger bekannt, aber sicher ebenso schön ist ein Tiroler Walzer aus den norditalienischen Alpen: „La Villanella“.

Ebenfalls traditionell, aber ganz anders im Charakter, ist „Bella Ciao“. Ein umstrittenes, berühmtes, häufig verwendetes und oft missbrauchtes schönes italienisches Volkslied mit obskuren Wurzeln aus dem achtzehnten Jahrhundert. In all den verschiedenen Textversionen, die das Lied kennt, gibt es jedoch eine Konsistenz: Die Menschen singen es, wenn sie gegen Ungerechtigkeit kämpfen, ganz gleich, welche Form diese Ungerechtigkeit annimmt. Nicht zuletzt deshalb besinnt sich Helmut auf das besondere gerechtigkeitsliebende Wesen des Liedes, das auch heute noch für viele Menschen von großer Bedeutung ist.

Auch das Finale von „Italian Songbook“ hat diesen typischen „Lotti-Touch“: Helmut schrieb einen englischen Text zu dem schönen neapolitanischen Traditional „Te Voglio Bene Assaie“: eine bittersüße Geschichte über eine unvergessliche, aber kurzlebige Urlaubsromanze. Er croont das Lied so, wie Elvis es getan hätte, nur der Satz „io te voglio bene assaie“ ist italienisch geblieben. Dieser Satz, der im Grunde genommen „I love you“ bedeutet, ist auch der erste Satz von Lucio Dallas Refrain von „Caruso“, dem Welthit, mit dem 1995 Lottis klassischer internationaler Erfolg begann. Und somit schließt sich der Kreis des „Italian Songbook“ auf magische Weise.

„Italian Songbook“ spiegelt eine Fülle von Emotionen wider,die auch die Vielfalt des Albums bestimmen. Es atmet von Anfang bis Ende Romantik und Wärme. In fast jedem Lied erfährt man die perfekte Balance zwischen warmer Intimität und orchestraler Größe. Das macht dieses Album zu einem charmanten und berührenden Hörerlebnis der alten Schule. Das Repertoire hat mit all seinen wunderschönen Hits einen hohen Wiedererkennungswert, bleibt aber durch seinen persönlichen Ansatz von Gesang und Orchestrierung jederzeit modern. Dieses Meisterwerk passt damit wie die Faust aufs Auge zu Helmut Lottis reichem Oeuvre. VÖ 03.09.2021

Helmut Lotti im Netz: https://helmutlotti.com/de/

„Helmut Lotti In Concert – Live 2021/2022“

28.12.21 BE-Oostende, Kursaal

29.12.21 BE-Antwerpen, Koningin Elisabethzaal

30.12.21 BE-Gent, Capitole

08.01.22 BE-Liège, Forum

14.01.22 BE-Hasselt, Ethias Theater

29.01.22 BE-Charleroi, PBA

05.02.22 NL-Amsterdam, Carré

11.02.22 DE-Saarbrücken, Congresshalle

12.02.22 CH-Zürich, Theater 13

13.02.22 DE-München, Philharmonie

14.02.22 DE-Nürnberg, Meistersingerhalle

16.02.22 DE-Chemnitz, Stadthalle

17.02.22 DE-Hannover, Theater am Aegi

18.02.22 DE-Bielefeld, Stadthalle Bielefeld

09.03.22 DK-Hillerod, Royal Stage

10.03.22 DK-Odense, Jyske Bank House

11.03.22 DK-Skive, Kulturcenter

12.03.22 DK-Aalborg, Congres & Cultur Center

18.04.22 DE-Stuttgart, Liederhalle

19.04.22 DE-Dresden, Kulturpalast

20.04.22 DE-Mönchengladbach, Red Box

21.04.22 DE-Trier, Europahalle

23.04.22 DE-Karlsruhe, Konzerthaus

24.04.22 DE-Frankfurt, Jahrhunderthalle

25.04.22 DE-Hamburg, Laieszhalle

27.04.22 DE-Leipzig, Haus Auensee

28.04.22 DE-Berlin, Admiralspalast

29.04.22 A-Wien, Stadthalle

Reinhard Mey „Das Haus an der Ampel“

Written by Stefan Kahe. Posted in Allgemein

Schon im Mai 2019 kündigte Reinhard Mey sein neues Studioalbum für das Jahr 2020 an. Jetzt in der Endphase der Produktion ist es an der Zeit, diese Ankündigung offiziell zu bestätigen. Im Mai 2020 wird das neue Studio-Album „Das Haus an der Ampel“ erscheinen. „Das Haus an der Ampel“ ist das Haus in dem Reinhard Mey aufwuchs. Der Albumtitel bezieht sich auf Meys Erinnerungen an seine Kindheit und gibt uns einen Hinweis auf die autobiographische Ausrichtung des Albums.

Für „Das Haus an der Ampel“ hat sich Reinhard Mey etwas ganz Besonderes einfallen lassen. So hat er zwei sehr unterschiedliche CDs mit denselben Liedern aufgenommen. Eine CD „DAS ALBUM“ ist das ausproduzierte Studioalbum mit 15 wundervollen neuen Liedern und Geschichten sowie einem Bonussong mit Tochter Victoria-Luise. All diese Lieder wurden mit einem Ensemble aus vielen fabelhaften Musikern aufgenommen. Dazu gibt es eine weitere CD mit denselben Liedern in einer ursprünglichen und schlichteren Form nur mit Gitarre und Gesang, also „unplugged“. Reinhard Mey nennt es selbst „DAS SKIZZENBUCH“. Aufgenommen wurden beide CDs von Manfred Leuchter und Jörg Surrey in den Berliner Teldex-Studios. Grafisch wird das Album mit einem hochwertigen 28-seitigen Booklet veredelt.

Zu der Doppel-CD „Das Haus an der Ampel“ wird es – zum ersten Mal – auch noch eine spannende Limited Edition in Buchgröße mit jeder Menge Fotos aus Meys Privatarchiv geben. Das Buch besteht neben der schon erwähnten Doppel-CD aus nicht weniger als 112 Seiten mit mehr als 160 Fotos.

Vincent Gross oder die Zukunft des Schlagers

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Mit der brandneuen Single „Über uns die Sonne“ startet Vincent Gross den Countdown zu seinem neuen Album „Hautnah“, das Ende Juli 2020 bei TELAMO erscheinen wird. Nach seinem Erfolgsalbum „Möwengold“, das 2018 auf Platz 11 der offiziellen deutschen Charts einstieg, gehört Vincent Gross ohne Frage zu den erfolgreichsten deutschen Newcomern des deutschen Schlagers.

Vincent Gross schafft es mit seiner frischen, positiven Art und seiner gelungenen Mischung aus Pop, Dance und Schlager die Zukunft des modernen Schlagers mustergültig zu repräsentieren. Genau wie Justin Bieber begann Vincent, Coversongs mit der Videokamera aufzunehmen und die kurzen Clips bei YouTube hochzuladen und wurde so entdeckt. Mittlerweile ist er in seinem Genre einer der spannendsten Newcomer, der wie kaum ein anderer in der Lage ist, alle Generationen mit seiner Musik zu vereinen. Egal ob Teenies oder Best Agers, Vincent und seine Musik wird von allen geliebt. Die neue Single „Über uns die Sonne“ lässt den Hörer verliebt ins Universum abheben. Den Song prägt eine universale und bildreiche Lovestory voller Emotionen. Es geht um die Freiheit des Universums, die Liebe und positive Energie. Moderne Dance-Beats, rhythmisch gesetzte Synthie Riffs und starke Chöre verleihen dem Song eine fröhliche Leichtigkeit.

Sarah Lesch neu bei Kahé & Dialog

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Sarah Lesch ist eine der großen Songwriterinnen der neuen deutschen Liedermacherszene. Sich berufend auf die Tradition, auf das „Geradeheraussprechen“, aber mit dem Blick und der Haltung im Jetzt, im Morgen. Mit mittlerweile drei Alben und unzähligen Konzerten im Gepäck wirbt Sarah Lesch weiter beständig für „Weniger Ich, mehr Wir“: Ihre Songs stellen die richtigen Fragen, reichen die Hand, bieten Hilfe an, werden zu Begleitern. Mit „Den Einsamen zum Troste“ erscheint nun eine Auswahl an Liedern, die die Künstlerin selbst durchs Leben begleiten.

Die EP mit Interpretationen alter Stücke von Gerhard Schöne, Georg Danzer, Bastian Bandt und Konstantin Wecker und einem nie zuvor veröffentlichten Song von und mit Dota Kehr entstand während der noch anhaltenden Arbeit am vierten Album von Sarah Lesch – “Der Einsamkeit zum Trotze” – das im Frühjahr 2020 erscheinen wird. Die EP verkürzt uns nicht nur die Wartezeit, sondern verbeugt sich damit vor der Tradition und den Kollegen, vor der schlichten Schönheit dieser Lieder. Gleichzeitig ist “Den Einsamen zum Troste” der Anfang einer Erzählung, die sich mit dem kommenden Album in eigenen Liedern fortsetzen wird. Einer wichtigen Erzählung.

Jürgen Tarrach veröffentlicht deutschsprachiges Fado-Album

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Der Schauspieler Jürgen Tarrach – unter anderem bekannt als Anwalt Eduardo Silva im ARD Krimi aus Lissabon – hat sich unsterblich in die Melancholie des Fado verliebt und übersetzt das Lebensgefühl des portugiesischen Musikgenres in das erste deutschsprachige Fado-Album. Am sechzehnten August erscheint „Zum Glück traurig“ bei Sony Music.

In denen mit Piano, Cello und Gitarre authentisch arrangierten Liedern seines Debüt-Albums „Zum Glück traurig“ singt der erfolgreiche Schauspieler Jürgen Tarrach heitere und traurige Geschichten über das Leben und die Liebe.

„Im Zusammenhang mit meiner Lissabon-Krimireihe habe ich versucht, in die portugiesische Seele einzutauchen“, erklärt Tarrach, der bereits seit einigen Jahren mit einem Chanson-Programm kleine musikalische Auftritte hat. „Es ist die Melancholie, die aber als etwas Positives empfunden wird, die mich am Fado begeistert“, beschreibt Tarrach seine Leidenschaft für das traditionelle portugiesische Musikgenre. „Ich finde, Musik trägt immer ein Stück weit Melancholie in sich – und ich bin nun Ende 50 und da passiert es täglich, dass man von irgendetwas Abschied nehmen muss. Man ist über vergangene schöne Zeiten natürlich traurig, aber es hat auch etwas Lustvolles, sich an schöne Zeiten zu erinnern. Man kann sie zwar nicht mehr herstellen, diese glücklichen Momente, und dann entsteht automatisch Melancholie, aber die Erinnerung hat Bestand. Insofern empfinde ich das als ein durchaus schönes Gefühl. Dieses Gefühl möchten wir mit diesem Album in Deutschland vielleicht etwas mehr etablieren.“

Die Lieder hat Tarrach zusammen mit seinem langjährigen Freund und musikalischen Weggefährten, dem Pianisten Ingvo Clauder geschrieben. Die Texte stammen von Antek Krönung. Zwei besondere Highlights des Albums sind die Gitarren-Linien von dem legendären portugiesischen Fado-Gitarristen Bernardo Couto und das Duett mit Schauspielerin, Sängerin und Krimi-Partnerin Vidina Popov im Lied „Ein Schrei“. 

Im Handel ab: 16.08.2019  

Jan & Jascha wollen „Geschichte schreiben“

Written by Stefan Kahe. Posted in Allgemein

Sie kennen sich schon seit ihren frühesten Sandkastentagen – eine Vertrautheit und Harmonie, die man ihren Songs deutlich anhört. Seit mehr als zwei Jahrzehnten machen Jan Hauke und Jascha Welzel nun schon gemeinsam Musik, die beide zu einer unzertrennlichen Einheit zusammengeschweißt hat. Nachdem sich das Solinger Folk-Pop-Duo in den vergangenen Jahren eine stetig wachsende Fan-Community erspielt hat, legen Jan & Jascha nun die erste Single „Geschichte schreiben“ aus ihrem kommenden Debütalbum „Liebes Leben“ vor!“

Auf manche Dinge lohnt es sich, zu warten. So wie auf den ersten offiziellen Longplayer von Jan & Jascha. Bereits seit Kindesbeinen an musizieren die beiden besten Freunde zusammen, waren immer wieder in den verschiedensten Konstellationen aktiv und sind nach dem Release von diversen in Eigenregie produzierten CDs sogar während lokaler Gigs im Vorprogramm von Christina Stürmer oder Stefanie Heinzmann zu sehen gewesen. Seit 2014 sind die beiden blindaufeinander eingespielten als Duo unterwegs, das zusammen seinen großen Traum lebt: Gemeinsam Musik zu machen. Zuletzt waren sie auf 5 OpenAir Konzerten der Opener für die Kelly Family vor jeweils mehr als 10.000 Zuschauern. Als deutschsprachigen Folk-Pop beschreibt die Formation selbst ihren modernen Sound aus eingängigen Popharmonien und organischen Instrumenten wie Klavier oder Banjo, der von Jans eindringlichen Texten abgerundet wird.

Die beiden Musiker Jan Hauke und Jascha Welzel erzählen in ihren Songs Geschichten aus dem echten Leben: Themen wie Freundschaft und Liebe haben dabei ebenso ihren festen Platz, wie Abenteuerlust und Fernweh, nostalgische Kindheitserinnerungen, der immerwährende Drang nach Freiheit und kreativem Ausdruck, oder die Besinnung aufs Wesentliche und die dringend nötige Entschleunigung in dieser schnelllebigen Zeit. Immer durchzogen von einem positiven Grundgedanken. „Unsere Songtexte entstehen ganz natürlich während langer Gespräche über das, was uns bewegt, was wir erleben und was uns wichtig erscheint“, so Jan. „Es geht um den gegenseitigen Austausch. Ich möchte mich dem Publikum so direkt wie möglich mitteilen; das funktioniert am besten auf Deutsch, meiner Muttersprache. Wir versuchen, in den Stücken die ganze Palette des Daseins abzubilden. Das fängt bei Geschichten aus der Kindheit an und geht über positive Aufbruchssongs über nachdenkliche Texte wie beispielsweise „Gute Reise“, der vom Tode eines geliebten Menschen handelt, bis zu hoffnungsvollen Mutmach-Liedern.“

Positives Denken, das Jan & Jascha auch auf ihrer offiziellen Debütsingle „Geschichte schreiben“ transportieren – einem sofort packenden Ohrwurm über neue Anfänge und den Mut, seine Träume zu verwirklichen. Luftig-leichte Gitarrenklänge verbinden sich mit modernen Beats zu einem echten Ohrwurm mit Sommerhitqualitäten. „Im Grunde geht es darum, auf sein Herz zu hören“, erklärt Jascha. „Es gibt Entscheidungen im Leben, in denen man einfach seinem Bauchgefühl folgen und sich auf das konzentrieren sollte, was einen glücklich macht. So wie im Falle von uns beiden: Wir sind unfassbar glücklich, unseren großen Traum leben und gemeinsam Musik machen zu können. Selbst, wenn es manchmal auch mit vielen Entbehrungen einher ging, haben wir diesen Schritt bisher in keiner Sekunde bereut. Wir machen jeden Tag neue Erfahrungen und werden immer kreativer, je länger wir diesen Weg gehen dürfen. Genau diese Botschaft möchten wir auch unseren Hörern vermitteln: Das Leben ist viel zu kurz, um sich mit negativen Dingen herum zu ärgern. Deshalb sollte man keine Angst haben, sich selbst zu verwirklichen und seinen ganz persönlichen Weg zu gehen.“

Momentan arbeiten Jan & Jascha gemeinsam mit Produzent Ivo Moring (Matthias Reim, Beatrice Egli, Christina Stürmer) an ihrem für den Herbst geplanten Debütalbum „Liebes Leben“. Die erste Single „Geschichte schreiben“ ist ab dem 05. Juli 2019 im Radio, als Stream und digitaler Download verfügbar.

Mehr Infos unter www.janundjascha.de

ManDoki Soulmates

Written by Stefan Kahe. Posted in Allgemein, Jazz, Pop

Blu Ray Release „Wings of Freedom“ am 24.05.2019

Hungarian Pictures Concert Series:

Der international erfolgreiche Musiker und Produzent Leslie Mandoki ist dieses Jahr im Herbst mit seiner legendären Band „Man Doki Soulmates“ auf großer Tour. Die vier Konzerte unter dem Titel „Hungarian Pictures“ sind hinsichtlich dem Line-Up an Weltklassemusikern und künstlerischem Anspruch ein absolutes Highlight im Konzertjahr 2019:

31.10.2019      Laeiszhalle – Hamburg

07.11.2019      Circus Krone – München

08.11.2019      Konzerthaus – Dortmund

09.11.2019      Konzerthaus – Berlin

Die ManDoki Soulmates – 2019 auf Tour unter anderem mit Bobby Kimball (Toto), John Helliwell (Supertramp), Randy Brecker, Tony Carey (Rainbow), Chris Thompson (Manfred Mann‘s Earth Band), Richard Bona, Nick van Eede (Cutting Crew), Mike Stern und Bill Evans  – verkörpern den Spirit der 1970er Jahre, als Künstler nach individueller, musikalischer Vielfalt strebten aber auch nach uneingeschränkter Freiheit. Seit inzwischen über 25 Jahren bringt Leslie Mandoki all diese legendären anglo-amerikanischen Jazz- und Rock-Ikonen als „ManDoki Soulmates“ als eine Band im Studio und auf den Bühnen der Welt zusammen. One stage – One band!

Leslie Mandoki

Lindt Bennett – Das bewegendste Album des Jahres

Written by Stefan Kahe. Posted in Allgemein, Deutsche Musik, Pop, Schlager

Lindt Bennett in eigenen Worten: In einer schnelllebigen Zeit wie der unseren, ist es fast schon unerhört, Jahre zu warten, um ein neues Album auf den Markt zu bringen. Es kann doch nicht so schwer sein, ein paar Liedchen zusammen zu stricken, ein paar Instrumente aus dem Computer zusammen zu basteln und die Texte, die sind doch auch flott geschrieben – geht doch sowieso immer ums Gleiche…!? Wir hatten tatsächlich ein komplettes Album – nicht flott zusammengestrickt – sondern mit viel Liebe geschrieben und mit der Band eingespielt, aber wie so oft lehrt einen das Leben, das Pläne nur solange etwas wert sind, wie sie nicht von Unerwartetem durchkreuzt werden.

Unsere „Störung“ kam in einer solchen Wucht und ungebremst, dass es uns völlig aus der Bahn warf. Kim bekam aus heiterem Himmel die Diagnose Krebs. Unheilbar. Not-OP am Gehirn, mit anschließender Bestrahlung und Chemotherapie. Die LP, die bis dahin auf ihre Veröffentlichung geduldig gewartet hatte, wurde plötzlich zum ungeliebten Stiefkind. Uns war klar, das ist nicht mehr Lindt Bennett. Wir haben uns verändert. Die Krankheit hat etwas mit uns gemacht. Dabei reden wir jetzt gar nicht nur von Negativem. Die Krankheit haben wir immer auch und vor allem als Chance wahrgenommen, als Erneuerung unserer „Seelenschwester“-Verbindung. Wir haben Seite an Seite gekämpft und gegen jede Chance eine Hintertür gefunden, durch die Kim Lebenszeit und Lebensqualität geschenkt bekam. Wie lange? Na, das weiß ja wohl niemand von uns!

Die neuen Songs wurden in der schlimmsten Zeit eingesungen, während die Chemo Kims Körper stark angriff. Es fiel uns manchmal schwer, fröhlich „Hallo Leben, ich bin wieder da“ zu singen, während der Tod mit uns Händchen hielt. Die Entstehung von „Kleines Leben“ war die dunkelste und zugleich die hoffnungsvollste Zeit unseres Lebens und wir begriffen, wie kostbar, wie zart und zerblich so ein „Kleines Leben“ ist, aber eben auch geprägt von Mut, Liebe und Zuversicht…. Also doch irgendwie immer die gleichen Themen….

Keimzeit mit neuem Album „Das Schloss“

Written by Stefan Kahe. Posted in Allgemein, Deutsche Musik, Pop

Keimzeit – eine Band, eine Familie. Ganz normale Menschen mit einer großen Leidenschaft für die Musik. Keimzeit – eine langjährig erprobte Live Band, die sich mit Studioproduktionen ihre eigenen Herausforderungen schafft,“ schrieb Flowerpornoes Sänger Tom Liwa über die Band.  Auch das neue Album „Das Schloss“ ist so eine Herausforderung. Das neue Werk ist keine Neuerfindung der Band und soll es auch gar nicht sein. „Das Schloss“ schließt sich eher organisch an die letzten Werke der Gruppe an. „Auch wenn ich mal von anderen Künstlern zu Songs inspiriert werde, ist es am Ende doch immer so, dass ich die Strickart meiner Songs nicht wirklich verlasse“, reflektiert Norbert Leisegang sein Songwriting. „Herausgekommen ist ein klares Keimzeit-Album, bei dem auch meine Bandkollegen zu dem Takt, den ich vorgebe, gerne mitgehen.“ 

Was sich geändert hat, ist der Gesamt-Sound. Denn Keimzeit haben diesmal mit Moses Schneider zusammengearbeitet, der u.a. auch schon für Tocotronic und die Beatsteaks an den Reglern saß. Die Basics wurden in einem Studio im Flughafen Tempelhof in nur vier Tagen live aufgenommen. Dazu kamen noch zwei Tage für Overdubs, das war es auch schon. Klingt als wären Keimzeit in die 60er zeitgereist, um das Wesentliche in ihrer Musik zu suchen und schließlich zu finden.

Dieser am Live-Sound von Keimzeit orientierte, erdige Gesamtklang zahlt sich in der Intensität und Atmosphäre der Lieder brutal aus. Herausgekommen sind 12 Songs, die in ihrer klanglichen und textlichen Einzigartigkeit fesseln, berühren und auch nachdenklich machen. Zurzeit ist die Gruppe mit dem Album auf Tournee.

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